Buchwunsch

Es besteht der Wunsch einen qualitativen Auswahl an der hier veröffentlichten Gedichten als Buch zu realisieren

Sonntag, 20. April 2014

hinterfragt den Geist

Das vollendete Bewustsein gebiert seine Kinder in die Flammen der Begierden
Dass sie darin Selbsterkenntnis erlangen, 
Und der Flammen entwachsen mögen.
Die Beschaffenheit des Seins ist wie Eis, 
das durch die flammenden Begierden zum Fließen gebracht wird
In diesem Fluss,
dem unaufhörlichen Wandel
Erkennt sich das entleerte Bewustsein als das einzig Stetige
Die Körper die ihn tragen
Plagen nicht mehr durch Verlangen
Denn alles ist da
und nichts getrennt vom Einheit des Seins
Kein Besitztum wäre so prächtig
wie die Verzicht auf diesen
Denn Verzicht bedeutet Zugewinn
Im Spiel der Begierden.

Das Kind des erschaffenden Geistes weis nun
Da ist ein unwiderstehliches Verlangen
Und öffnet sich ihm.
Der Kosmos war Brutstätte
War Schule
Wird nun zum Kleid
Das es pflicken muss bevor es ihn schmükt
Was ist nun der Sinn?
Fragen ZeilenentwirrerInnen
Der Sinn ist ein Empfinden welches die Begierden
Und das Gefangensein in der Welt hinterfrägt
Doch um den Geist zu hinterfragen
ist kein Trotz herangewachsen.
Der Geist der Liebe ist
Unterscheidet nicht,
Belebt alles
Ob noch klein- in Begierden gefangen
Oder heranwachsend
um einzugehen in die Wissensliebe
Der Sinn liegt darin
Mit den Flammen nicht zu verbrennen
Sondern zu erhellen

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